da sein - Nürnbergs Wandel durch Migration
Stadt Nürnberg
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15 Jahre später... und immer wieder Nürnberg
da sein. Pressespiegel Migration

Schulprojekt mit dem Pirckheimer Gymnasium Nürnberg

Im Rahmen des Praxisseminars "Pressespiegel Migration" führten die Schüler/innen der 11. Jahrgangsstufe einige Interwies mit Eltern und anderen Menschen mit Migrationshintergrund über persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Einsichten durch. Die praktische Umsetzung in geeignete Fragestellungen wurde von einer Journalistin des Amtes für Kultur und Freizeit unterstützt. Darüberhinaus haben die Schüler/innen bei dieser Begegnung viel Wissenswertes über das Berufsbild "Journalist/in" erfahren.

Zielsetzung dieses Projektes war es, Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe im Rahmen des neu eingeführten G8 bzw. der dort zu absolvierenden Praxisseminare einen praktischen Einblick in das Thema Migration zu geben. Hierfür bekamen die Jugendlichen zunächst eine Einführung in die Hintergründe der Arbeitsmigration, um infolge dessen einen Interviewleitfaden zu erstellen und Eltern mit Migrationshintergrund zu befragen, wie sie Nürnberg bei ihrer Ankunft erlebt haben, was für Erlebnisse sie damals hatten, welche Unterschiede sich zur heutigen Gesellschaft aus ihrer Sicht ergeben … Die Begegnung mit den Betroffenen selbst und die authentische Erfahrung der damaligen Zeit standen dabei im Mittelpunkt.

Bei der praktischen Umsetzung wurden sie von einer Journalistin des Amtes für Kultur und Freizeit in journalistische Fragestellungen eingeführt und erfuhren so etwas über dieses Berufsbild. Aufgabe der Schüler/innen war es dann eine Broschüre, die in einem geeigneten Rahmen der Öffentlichkeit präsentiert werden sollte, zu erstellen.

Im darauffolgenden 2. Praxissemester wurden sie dann in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und deren Lehrlingen an das Thema " Pressespiegel Migration" anhand des dortigen Pressearchivs herangeführt und setzten sich erneut auf eher abstrakter Ebene mit der Thematik auseinander.

Ein Teil des Projektes, die Recherche im Pressearchiv des Bundesamtes, wurde im Rahmen von drei Präsentationen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten von 14 Schülern in einer gesonderten Veranstaltung vorgestellt und so zum Abschluss gebracht.

Die erste Gruppe setzte sich mit den individuellen und gesellschaftlichen Aspekten der Migration und Integration auseinander und stellte die Einwanderung in die Bundesrepublik nach 1945, die Migrations- und Integrationsprobleme, die es früher gab und die sich mit der Zeit entwickelt haben, vor. Sie präsentierten auch die Lösungsansätze zu aktuellen Streitfragen rund um die Migration.

Die zweite Gruppe warf den Blick auf die Migration und ihre Ursachen (Push- und Pullfaktoren der Migration), nannte die Folgen und beschäftigte sich mit den Herausforderungen für das Bildungssystem Deutschland. Die Schüler analysierten ebenso kritische Seiten des Bildungssystems

In der letzten Präsentation zeigte die dritte Gruppe den Stand der Integrationsarbeit in der Stadt Nürnberg. Sie nannten einige Integrationseinrichtungen, Projekte und Gremien (am Beispiel Integrationsrat), die dafür sorgen, dass die Arbeit im Bereich Integration möglichst erfolgreich geleistet wird.

Im Anschluss folgte eine rege Diskussion mit Vertreterinnen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, des Inter-Kultur-Büros und einer Studentin der Universität Erlangen, die mit den Schüler/Innen auf hohem Niveau geführt wurde.