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da sein. Pressespiegel Migration
Schulprojekt mit dem Pirckheimer
Gymnasium Nürnberg Im Rahmen des Praxisseminars
"Pressespiegel Migration" führten die Schüler/innen der 11.
Jahrgangsstufe einige Interwies mit Eltern und anderen Menschen mit Migrationshintergrund
über persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Einsichten durch. Die praktische
Umsetzung in geeignete Fragestellungen wurde von einer Journalistin des Amtes
für Kultur und Freizeit unterstützt. Darüberhinaus haben die Schüler/innen
bei dieser Begegnung viel Wissenswertes über das Berufsbild "Journalist/in"
erfahren.
Zielsetzung dieses Projektes war es, Schülerinnen und Schülern
der 11. Jahrgangsstufe im Rahmen des neu eingeführten G8 bzw. der dort zu
absolvierenden Praxisseminare einen praktischen Einblick in das Thema Migration
zu geben. Hierfür bekamen die Jugendlichen zunächst eine Einführung
in die Hintergründe der Arbeitsmigration, um infolge dessen einen Interviewleitfaden
zu erstellen und Eltern mit Migrationshintergrund zu befragen, wie sie Nürnberg
bei ihrer Ankunft erlebt haben, was für Erlebnisse sie damals hatten, welche
Unterschiede sich zur heutigen Gesellschaft aus ihrer Sicht ergeben
Die
Begegnung mit den Betroffenen selbst und die authentische Erfahrung der damaligen
Zeit standen dabei im Mittelpunkt.
Bei der praktischen Umsetzung wurden
sie von einer Journalistin des Amtes für Kultur und Freizeit in journalistische
Fragestellungen eingeführt und erfuhren so etwas über dieses Berufsbild.
Aufgabe der Schüler/innen war es dann eine Broschüre, die in einem geeigneten
Rahmen der Öffentlichkeit präsentiert werden sollte, zu erstellen.
Im
darauffolgenden 2. Praxissemester wurden sie dann in Kooperation mit dem Bundesamt
für Migration und Flüchtlinge und deren Lehrlingen an das Thema "
Pressespiegel Migration" anhand des dortigen Pressearchivs herangeführt
und setzten sich erneut auf eher abstrakter Ebene mit der Thematik auseinander.
Ein
Teil des Projektes, die Recherche im Pressearchiv des Bundesamtes, wurde im Rahmen
von drei Präsentationen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten von 14
Schülern in einer gesonderten Veranstaltung vorgestellt und so zum Abschluss
gebracht.
Die erste Gruppe setzte sich mit den individuellen und gesellschaftlichen
Aspekten der Migration und Integration auseinander und stellte die Einwanderung
in die Bundesrepublik nach 1945, die Migrations- und Integrationsprobleme, die
es früher gab und die sich mit der Zeit entwickelt haben, vor. Sie präsentierten
auch die Lösungsansätze zu aktuellen Streitfragen rund um die Migration.
Die
zweite Gruppe warf den Blick auf die Migration und ihre Ursachen (Push- und Pullfaktoren
der Migration), nannte die Folgen und beschäftigte sich mit den Herausforderungen
für das Bildungssystem Deutschland. Die Schüler analysierten ebenso
kritische Seiten des Bildungssystems
In der letzten Präsentation
zeigte die dritte Gruppe den Stand der Integrationsarbeit in der Stadt Nürnberg.
Sie nannten einige Integrationseinrichtungen, Projekte und Gremien (am Beispiel
Integrationsrat), die dafür sorgen, dass die Arbeit im Bereich Integration
möglichst erfolgreich geleistet wird.
Im Anschluss folgte eine rege
Diskussion mit Vertreterinnen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge,
des Inter-Kultur-Büros und einer Studentin der Universität Erlangen,
die mit den Schüler/Innen auf hohem Niveau geführt wurde. |
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