Fotoausstellung von Masha Tuler
"Was habe ich nach Deutschland mitgebracht"
Masha Tuler porträtiert Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Ihre Geschichten in Bildern erzählen über das Leben in Deutschland, Einsamkeit, Toleranz, Zukunft und Vergangenheit.
Die Ausstellung präsentierte eine Porträtserie mit 20-25 Bildern. Porträtierte sind Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, im Alter von 50-85 Jahren. Die Leute wurden in ihrer Umgebung fotografiert (Privatwohnungen, Altenheime, Wohnheime). Dies half die Charaktere und den seelischen Zustand der Menschen zu erspüren und darzustellen. Auf jedem Bild sieht man unter anderem diverse Gegenstände, die auf den ersten Blick nicht wichtig oder gar surrealistisch sind, aber eine sehr wichtige Rolle für die Porträtierten spielen. Alle diese Gegenstände wurden vom Heimatland nach Deutschland mitgenommen und stellen somit die Verbindung zur Vergangenheit, zum Heimatland und zur Jugendzeit dar.
Die Ausstellung fand im Rahmen des Projekts „da sein. Nürnbergs Wandel durch Migration“ in Kooperation mit dem Kulturladen Villa Leon vom 23.9.11 bis 19.10.11 statt. |