"Anstöße - Forum interkultureller
Dialog" Nr. 32: "Migration: (K)ein Thema für Museen?"
Der letzte Abend der Reihe "Anstöße
- Forum interkultureller Dialog" hat sich am Mittwoch, 9. Juni, 19 Uhr, in
der Villa Leon unter dem Titel "Migration: (K)ein Thema für Museen?"
mit der Frage beschäftigt, wie sich die Realität unserer Zuwanderungsgesellschaft
in der Arbeit von Museen in Deutschland niederschlägt und wie eine verstärkte
interkulturelle Öffnung aussehen kann. Museumsverantwortliche aus
anderen Städten berichteten unter Moderation von Dr. Thomas Brehm (Leiter
des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg)
über ihre Erfahrungen und Herangehensweisen an das Thema. Herr Dietmar
Osses Leiter des LWL Industriemuseums Zeche Hannover gab in seiner Eigenschaft
als Sprecher des Arbeitskreises Migration im Museumsbund einen Überblick
über die Zielsetzungen der beteiligten Institutionen, die Herausforderungen
und Schwierigkeiten bei der Umsetzung und die notwendig werdenden Veränderungen,
wenn Museen das Thema "Migration " aufgreifen. Frau Claudia
Eisenrieder, Leiterin des Sammlungs-Dokumentations- und Ausstellungsprojektes
"Auspacken: Dinge und Geschichten von Zuwanderern" des Heimatmuseums
Reutlingen berichtete eindrücklich von Vorbereitung, Durchführung und
Ablauf des genannten Projektes. Weitere Infos unter: www.reutlingen.de
Herr Henkel, Direktor der Museen der Stadt Nürnberg, warf grundsätzliche
Fragen zur Historie im Zusammenhang mit Migration auf. Außerdem stellte
er die Frage nach der Vielschichtigkeit von Identität und regte die Entwicklung
eines neuen "Sensoriums für die Bewältigung von Migration"
an. Weitere Informationen: Radio
Z - Interview von Tobi Lindemann mit Dr. Thomas Brehm,
Leiter des Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg |