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Nürnbergs Migrationsgeschichte sammeln, sortieren und zeigen
Ein Denkwerk-Projekt der Robert Bosch Stiftung
Die Schüler des Johannes-Scharrer-Gymnasiums, des Pirckheimer-Gymnasiums und der Peter-Henlein-Realschule in Nürnberg beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Zuwanderergruppen, die nach 1945 nach Nürnberg kamen. Das Projekt läuft in Kooperation mit der Universität Erlangen-Nürnberg sowie unter Anleitung der Geschichtslehrkräfte. Die Schüler lernen dabei Text-, Bild- und Sachquellen ebenso wie gesammelte Dokumente und Objekte wissenschaftlich auszuwerten, aufzubereiten und zu präsentieren.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Seit 21.10.2011 in der Norishalle:
Ausstellung des Stadtarchivs „Dageblieben! –Zuwanderung nach Nürnberg gestern und heute“
Das Stadtarchiv Nürnberg nimmt den 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei zum Anlass für die Ausstellung „Dageblieben! –Zuwanderung nach Nürnberg gestern und heute“. Zahlreiche Exponate, Dokumente und Abbildungen illustrieren nicht nur die historische Dimension von Zuwanderung, sondern präsentieren auch Ergebnisse des Zeitzeugenprojekts des Stadtarchivs zur Zuwanderung in die Noris nach 1945.
Begleitet wird die Ausstellung von Werken zugewanderter Künstlerinnen und Künstler ebenso wie von Angeboten für Schulklassen durch das Kunst-und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg.

"Dageblieben! - Künstler kommen ins Archiv"
Begleitend zur Ausstellung "Dageblieben! - Zuwanderung nach Nürnberg gestern und heute" präsentieren fünf zugewanderte Künstlerinnen und Künstler, die in der Metropolregion Nürnberg heimisch geworden sind, ihre Arbeiten jeweils drei Wochen lang im Kleinen Foyer des Stadtarchivs Nürnberg.
Zur Vernissage der Einzelausstellungen veranstalten das Stadtarchiv und das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) öffentliche "Foyer-Gespräche". Dabei beantworten die Künstlerinnen und Künstler Fragen zu ihrem Leben, Werk und Wirken: Welche Gedanken stehen hinter einzelnen Werken? Warum wird mit bestimmten Techniken gearbeitet? Welche Rolle spielt die eigene Migrationserfahrung für die künstlerische Arbeit? Neben der Kunstvermittlung stehen bei den lockeren Gesprächen auch die Biographien und die persönlichen Erfahrungen der zugewanderten Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt.
Szilard Huszank, Ungarn: Montag, 9. Januar 2012, 18 Uhr
Moderation: Markus Gramer
Ausstellungszeitraum 10.1.-26.1.2012
Bruno da Todi, Italien: Montag, 30. Januar 2012, 18 Uhr
Moderation: Andreas Puchta
Ausstellungszeitraum 31.1.-16.2.2012
Veranstaltungsort: Norishalle, Marientorgraben 8
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag 8.30-15.30 Uhr
Dienstag 8.30-18.00 Uhr, Freitag 8.30-16.00 Uhr
Eintritt: frei
Präsentation der digitalen Stadtkarte
Im Rahmen des Projektes „Religiöse Vielfalt durch Migration“ wurde eine digitale Stadtkarte entworfen, welche die Erweiterung des religiösen Spektrums Nürnbergs durch Migration zeigt. Anhand von Fotoaufnahmen unterschiedlicher Gebetsorte wird deutlich, dass Religion als Grundbedürfnis für viele Menschen eine wichtige Rolle spielt.
Praktikant/in
gesucht
Wir suchen im Inter-Kultur-Büro im
Rahmen des Projektes "da sein. Nürnbergs Wandel durch Migration"
ab Frühjahr 2012 für mindestens 6 Monate eine/n Praktikant/in
(Sozialpädagogik, -wirtschaft, Kulturwirtschaft, -pädagogik). Der/ die
Betreffende erhält u.a. Einblick in die Abläufe des Inter-Kultur-Büros
und ist beteiligt an der Konzeption und Durchführung dienststellenübergreifender
Projekte innerhalb der Stadtverwaltung Nürnbergs und mit diversen anderen
Institutionen.
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